Mei Lavnttal, mei Paradies

[??? Dieses Lied wurde von Otto Kleewein in Bad St. Leonhard im Lavanttal komponiert. Kleewein wurde 1906 in Lebmach bei St. Veit/Glan geboren, nach seiner Lehrerausbildung an der Lehrerbildungsanstalt Klagenfurt kam er schließlich nach Bad St. Leonhard im Lavanttal. Dort wirkte er von 1950 – 1971 als Direktor der Hauptschule. Aus dieser Zeit stammt auch … Mei Lavnttal, mei Paradies weiterlesen

Maschkeratanz

[??? Der Maschkeratanz wird in Steinfeld kurz vor Mitternacht in die letzte Faschingsunterhaltung eingeschoben. Er lässt sich etwa hundertzwanzig Jahre zurückdatieren und wurde nach einer Unterbrechung 1952 erstmals wieder aufgeführt. Es handelt sich dabei um einen maskierten Gruppentanz, der von sechs Tanzpaaren, bestehend aus Türke/Türkin, Zigeuner/Zigeunerin, Hirte/Sennerin, Tiroler/Tirolerin, Wirt/Wirtin und einem Greisenpaar, ausgeführt wird. Die … Maschkeratanz weiterlesen

Gailtaler Reiter

[??? Im Kärntner Gailtal wird das traditionelle Kufenstechen als Teil des Kirchtagsbrauchtums noch heute gepflegt. Dabei reiten junge Männer dörflicher Burschenschaften auf ungesattelten Pferden und versuchen im Ritt mit einem Eisenschlögel ein kleines Holzfass (Kufe), welches sich auf einem Pfahl befindet, zu zerschlagen. Bei den Burschenschaften handelt es sich um Zusammenschlüsse der ledigen Jungmänner eines Ortes, … Gailtaler Reiter weiterlesen

O Rosntal

[?? Dieses Heimatlied stammt aus der Feder des Oberlehrers Johann Mack, eines gebürtigen Rosentalers. In der Zeit des Ersten Weltkrieges war er als Lehrer in Kappel an der Drau bei Ferlach tätig. Nach der Besetzung Kärntens durch jugoslawische Truppen wurde er wie viele andere gefangen genommen. In seiner Gefangenschaft in Laibach, die geprägt war von … O Rosntal weiterlesen

Mei, hab is net a schens Schuacherl an

In verschiedenen Text- und Melodievariationen überliefert, wird das Lied „Mei, hab i’s net a schens Schuacherl ån“ bis heute gerne gesungen. Die erhaltenen Quellen reichen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück und verteilen sich räumlich von Tirol und Südtirol, dem Bregenzerwald und Salzkammergut bis hin zum Lavanttal in Kärnten. Das Lied zählt … Mei, hab is net a schens Schuacherl an weiterlesen

In der ganzen Stadt, da brennet kein Licht (Vom Herrn Jesus)

[??? Dieses alte Karfreitagslied stammt aus der Gottschee (Kocevje), einer "deutschen Sprachinsel", die seit der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts bis zur Umsiedlung unter den Nationalsozialisten 1941 im heutigen Slowenien bestand. Das Lehen der Grafen von Ortenburg (Oberkärnten) wurde hauptsächlich mit Bauersleuten aus Oberkärnten und dem heutigen Osttirol besiedelt. Aus den mitgebrachten Dialekten entwickelte sich … In der ganzen Stadt, da brennet kein Licht (Vom Herrn Jesus) weiterlesen

Wia machens denn die Schneida

[??? Der Ursprung dieses alten Spottliedes über Handwerker und weiteren Berufsgruppen im Dorf, lässt sich aufgrund seiner mündlichen Überlieferung nicht mehr eruieren. Das noch heute beliebte Lied dürfte weit verbreitet gewesen sein, da es um 1900 in mehreren historischen Aufzeichnungen aufscheint.  Etwa  1907 wurde es vom Volksliedforscher Karl Liebleitner (1858-1942) in Köstenberg (Velden am Wörthersee) … Wia machens denn die Schneida weiterlesen

Hüttenberger Reiftanz

  Der traditionelle Hüttenberger Reiftanz ist ein bergmännischer Brauchtumstanz, der alle drei bis vier Jahre am ersten Sonntag nach Pfingsten, dem so genannten Dreifaltigkeitssonntag in Hüttenberg getanzt wird. Dieser Tanz gehört mit seiner langen Tradition zu den vollständigsten erhaltenen Reiftänzen, die auf die Tanzform des Schwerttanzes zurückgehen. Neben den vierundzwanzig männlichen Reiftänzern und der Reiftanzbraut … Hüttenberger Reiftanz weiterlesen

I hab di gern

Der in Wolfsberg lebende Kärntner Schuldirektor Balthasar Schüttelkopf (1863-1908) war neben seiner Tätigkeit als Lehrer auch als Volkskundler und Chorleiter tätig. Auf Grund seiner Fähigkeiten wurde Schüttelkopf, im Zuge der Gründung des Österreichischen Volksliedunternehmens, als Vertreter für Kärnten 1905 behördlich vom Unterricht freigestellt, um sich ganz der Sammlung heimischen Liedgutes anzunehmen. Innerhalb des Sammelprojektes zeichnete … I hab di gern weiterlesen