Bibihenderl – Wia i bin auf d’Alma aufi ganga

Bild: Cover Kikeriki Hahnliederbuch, gezeichnet von Josef und Elisabeth Reisinger Video Noten Noten Griffschrift Flugblatt Liedgeschichte: Dieses weit verbreitete Lied ist vor allem bei Kindern in ganz Österreich beliebt. 1908 von Robert Popelak im Mürztal aufgezeichnet wurde es in der Zeitschrift „Das deutsche Volkslied“ (10/1908) unter dem Titel „s’Bibihenderl“ veröffentlicht. Die Henne und der Hahn … Bibihenderl – Wia i bin auf d’Alma aufi ganga weiterlesen

Das Lied vom Stainzer Wunderdoktor – Höllerhansl-Lied

Bild: Flugblatt des Liedes, Eigenverlag Friedrich Moser, Steirisches Volksliedarchiv. Noten. Liedbiografie: „Auf an Bergal drobn, går net weit von Sta(i)nz, wohnt a Wunderdokta, der hoaßt Höller Hans!". Scharenweise pilgerten PatientInnen mit ihren „Brunziflaschn" (Urinfläschchen) zum bekannten Wunderdoktor, um mittels Auswertung des Urins Rat und Hilfe für ihre Probleme zu erhalten. Diese Art von Heilkunst lässt … Das Lied vom Stainzer Wunderdoktor – Höllerhansl-Lied weiterlesen

Buama stehts z’sam in Kroas

Bild: Tanzveranstaltung mit Raimund Zoder mit Harmonika Noten Liedbiografie: Diese Gstanzlmelodie ist typisch für das Salzkammergut und wird im Mittelteil abwechselnd mit gepåschten (geklatschten) Teilen zu Landlern, Steirern und Schleunigen gesungen. Der Volkstanzforscher Raimund Zoder (1882–1963) notierte den Text zu einem Schleunigen 1923 in Bad Ischl, der Sänger und Musikant Lois Neuper (1924–2014) zeichnete die … Buama stehts z’sam in Kroas weiterlesen

Pfeiferlbuam – Mir san die zwoa Pfeiferlbuam

Bild: Josef und Franz Steinegger. Liedertext Liedbiografie: Pfeiferbuben sind noch heute besonders im Salzkammergut zu finden. Ihr Instrument ist die Seitl- oder Schwegelpfeife, eine klappenlose Querflöte aus Holz. Der Wiener Alexander Baumann (1814-1857), ein beliebter Schriftsteller, Stegreifdichter, Schauspieler und Komponist sowie „Official des k. k. Kabinett-Archives“ trug um 1830 vor allem als Sänger und Zitherspieler … Pfeiferlbuam – Mir san die zwoa Pfeiferlbuam weiterlesen

Hiatamadl

Bild: CD-Cover Hubert von Goisern und die Alpinkatzen aus dem Archiv. Liedertext. Liedbiografie: Das „Hiatamadl“ ist ein Tanzlied und ein gleichnamiger Volkstanz, der sich in ganz Österreich, aber auch in Bayern und Teilen Frankens großer Beliebtheit erfreut. Insofern gibt es regional unterschiedliche Tanzformen und textliche Abweichungen. Generell ist der Tanz im 2/4-Takt und setzt sich … Hiatamadl weiterlesen

Galopp outet sich als boarisch

  Bild:  Netnakisum. Noten. Liedbiografie/Tonaufnahme: Dieses Stück ist eine Eigenkomposition von deeLinde und Magdalena Zenz, beide Mitglieder der Gruppe Netnakisum. Es ist ein Galopp, beginnt also sehr rasant, birgt jedoch verschiedene musikalische Gattungen und Tempi in sich. Am Schluss endet es in einem Boarischen. Netnakisum bedeutet rückwärts gelesen Musikanten. Die Gruppe spielt in traditioneller Streichquartettbesetzung: … Galopp outet sich als boarisch weiterlesen

Der Weg zu mein Diandl is stoani

Bild: SchülerInnen der VS Sautens/Tirol Noten Liedbiografie: Dieses im ganzen süddeutschen Raum verbreitetes Gstanzllied gehört zu den Liebesliedern. Ein Großteil der österreichischen Volkslieder – sehr oft in Verbindung mit der Beschreibung des Almlebens – hat die Liebe in scherzhaftem Ton zum Inhalt. Schon der Schriftsteller Peter Rosegger (1843-1918) kannte das Lied aus seiner Jugend und … Der Weg zu mein Diandl is stoani weiterlesen

Die Klatscherin

Bild: Fensageiger. Notenblatt. Liedbiografie: Die Herkunft des Stückes ist nicht ganz eindeutig. Gewiss ist, dass viele Volkmusikgruppen die „Klatscherin“ spielen. Im Ausseerland findet man das Stück auch unter „Lupitscher Boarisch“ (Lupitsch ist ein Ortsteil von Altaussee) oder „Lustige Klatscherin“. Dieser Boarische gehört zu den bekanntesten Stücken in der Region und wird bei Tanzveranstaltungen oder bei … Die Klatscherin weiterlesen

Achtungmarsch

  Bild: Quetschgeiger: Notenblatt. Liedbiografie: Der Marsch wird einem gewissen Hans Schneider zugeordnet. Der Blasmusikverlag Kliment veröffentlichte den Marsch 1934 das erste Mal unter seinem Namen. Um wen es sich hier genau handelt, ist allerdings nicht mehr nachvollziehbar. Scheinbar war der „Achtungmarsch“ in Österreich ein beliebtes Stück etlicher Blaskapellen und wurde oftmals bei Tanzveranstaltungen zur … Achtungmarsch weiterlesen