Leitl müassts lustig sein

Bei diesem Lied handelt es sich um einen gesungenen Zwiefachen, der in ganz Österreich und in Bayern bekannt ist. Entsprechend seinem charakteristischen Merkmal, dem Wechsel zwischen geradem und ungeradem Takt in der Tanzmelodie, wird der Zwiefache mit Schritten des Walzer-Rundtanzes (3/4-Takt) und des Zweischrittdrehers (2/4-Takt) getanzt. Musikalisch werden die Viertelnoten des geraden Taktes auf die … Leitl müassts lustig sein weiterlesen

Gstanzlmelodie – Buama stehts z’sam in Kroas

Diese Gstanzlmelodie ist typisch für das Salzkammergut und wird im Mittelteil abwechselnd mit gepåschten (geklatschten) Teilen zu Landlern, Steirern und Schleunigen gesungen. Der Volkstanzforscher Raimund Zoder (1882–1963) notierte den Text zu einem Schleunigen 1923 in Bad Ischl, der Sänger und Musikant Lois Neuper (1924–2014) zeichnete die Melodie mit anderen Vierzeilern 1955 in St. Agatha bei … Gstanzlmelodie – Buama stehts z’sam in Kroas weiterlesen

Hiatamadl

Das „Hiatamadl“ ist ein Tanzlied und ein gleichnamiger Volkstanz, der sich in ganz Österreich, aber auch in Bayern und Teilen Frankens großer Beliebtheit erfreut. Insofern gibt es regional unterschiedliche Tanzformen und textliche Abweichungen. Generell ist der Tanz im 2/4-Takt und setzt sich aus zwei Teilen zusammen: einem langsamen Teil mit Tupftritten und einem mit schnelleren … Hiatamadl weiterlesen

Gstanzllied – Und jetzt gang i ans Petersbrünndele

"Petersbrünndele" ist eine im deutschen Sprachraum auftretende Bezeichnung für Gasthäuser, Heilquellen oder öffentliche Brunnen. Als "'s Peterbründl", überliefert durch den Maurer Senster aus Leisach bei Lienz 1890, wurde es vom Volksliedsammler Josef Pommer (1845–1918) in 16 Volkslieder aus den deutschen Alpen (= Flugschriften hg. v. Deutschen Volksgesang-Vereine in Wien 6), Wien 1897 veröffentlicht. Für das … Gstanzllied – Und jetzt gang i ans Petersbrünndele weiterlesen

Der Weg zu mein Diandl is stoani

Dieses im ganzen süddeutschen Raum verbreitetes Gstanzllied gehört zu den Liebesliedern. Ein Großteil der österreichischen Volkslieder – sehr oft in Verbindung mit der Beschreibung des Almlebens – hat die Liebe in scherzhaftem Ton zum Inhalt. Schon der Schriftsteller Peter Rosegger (1843-1918) kannte das Lied aus seiner Jugend und hat es mit dem Komponisten Richard Heuberger … Der Weg zu mein Diandl is stoani weiterlesen

Beim Reitsamer

Dieser Zwiefache wurde von Raphael Trautwein, Bassposaunist der Innviertler Wadlbeisser, in Anlehnung an so manche Probe beim Reitsamer (Name des Elternhauses von Matthias Gfrerer) in Salzburg, Grödig, komponiert. Die Gruppe Innviertler Wadlbeisser fand sich beim gemeinsamen "Bradl`n" (zufälliges Aufeinandertreffen und gemeinsames Spielen) im Wirtshaus. Im Laufe der Jahre verlegte sich das öffentliche Schaffen vom Stammtisch … Beim Reitsamer weiterlesen

Wannst in Fink hörst

Der 1839 als Sohn eines Bergbauern in Bad Goisern geborene Josef Reisenbichler, alias „Singender Wölfl", gilt als der Autor dieses Liedtextes, möglicherweise auch jener der Melodie. Er begann erst spät seine Gedichte aufzuschreiben, begleitete sich dann selbst auf der Gitarre und brachte seine Gesänge in Gasthäusern oder auf der Rockaroas - so nennt man die … Wannst in Fink hörst weiterlesen

Amazing grace – A so a Segen

John Newton (1725-1807) veröffentlichte seinen Text „Amazing Grace“ gemeinsam mit  dem Poeten William Cowper (1731-1800) 1779 in The Olney Hymns. Newton war Theologe, der sich vor seiner Berufung als Seefahrer und Sklavenhändler sein Geld verdiente. Der Text verbreitete sich anfangs mit unterschiedlichen Melodien als Kirchenlied. Seine Berühmtheit erlangte es im 19. Jahrhundert in den USA. … Amazing grace – A so a Segen weiterlesen

Lära Brett (Jodler)

Dieser Jodler wurde erstmals im Ausseerland 1899 vom Industriellen und Volksliedsammler Konrad Mautner (1880–1924) aufgezeichnet und in seiner Liedsammlung Steirisches Raspelwerk, Wien 1910 veröffentlicht. Das mit Vierzeilern, Liedern, Jodlern, Reimen, Instrumentalweisen aus dem Ausseerland, aufwendigen eigenen Zeichnungen und handgeschrieben Texten in einer Auflage von nur 400 Stück produzierte Liederbuch kann schon fast als Kunstwerk bezeichnet … Lära Brett (Jodler) weiterlesen