Wannst in Fink hörst

[??? Der 1839 als Sohn eines Bergbauern in Bad Goisern geborene Josef Reisenbichler, alias „Singender Wölfl", gilt als der Autor dieses Liedtextes, möglicherweise auch jener der Melodie. Er begann erst spät seine Gedichte aufzuschreiben, begleitete sich dann selbst auf der Gitarre und brachte seine Gesänge in Gasthäusern oder auf der Rockaroas - so nennt man … Wannst in Fink hörst weiterlesen

Spitzbubenpolka

[??? Die Spitzbubenpolka findet unter verschiedenen Namen und in unterschiedlichen Formen weite Verbreitung in ganz Österreich. So ist der Tanz etwa unter dem Namen Judenpolka, Sautreiber, Fingerlpolka oder Vogelsteller bekannt. Vor allem im deutschen Sprachraum, aber auch im westslawischen Gebiet und in ganz Europa erfreut sich der pantomimische Klatschtanz großer Beliebtheit. Prägendes Merkmal des Tanzes … Spitzbubenpolka weiterlesen

Deutscher Umgang (Drum san ma Landsleit)

[??? Die Herkunft dieses Liedes ist unklar. Flugblätter „Mir san Landsleut" aus dem Blaha Verlag in Wien um 1890 handeln von Linzer und Böhmischen Landsleuten bzw. waren auch mit „Weanerische Landsleut" zu singen. Die Liedentstehung bezieht sich hier wohl auf die durch die zunehmende Industrialisierung ausgewanderten Landarbeiter aus der Gegend um Linz und den Böhmerwald … Deutscher Umgang (Drum san ma Landsleit) weiterlesen

O Rosntal

[?? Dieses Heimatlied stammt aus der Feder des Oberlehrers Johann Mack, eines gebürtigen Rosentalers. In der Zeit des Ersten Weltkrieges war er als Lehrer in Kappel an der Drau bei Ferlach tätig. Nach der Besetzung Kärntens durch jugoslawische Truppen wurde er wie viele andere gefangen genommen. In seiner Gefangenschaft in Laibach, die geprägt war von … O Rosntal weiterlesen

Gstanzllied – Und jetzt gang i ans Petersbrünndele

[?? „Petersbrünndele“ ist eine im deutschen Sprachraum auftretende Bezeichnung für Gasthäuser, Heilquellen oder öffentliche Brunnen. Als „‘s Petersbründl“, überliefert durch den Maurer Senster aus Leisach bei Lienz 1890, wurde es vom Volksliedsammler Josef Pommer (1845-1918) in 16 Volkslieder aus den deutschen Alpen (=Flugschriften hg. v. Deutschen Volksgesang-Vereine in Wien 6), Wien 1897 veröffentlicht. Für das … Gstanzllied – Und jetzt gang i ans Petersbrünndele weiterlesen

Gstanzllied – Mir is alles ans / Wer a Geld hat

[?? Das Scherzlied “Das ist alles eins“ wurde erstmals in der zwei-aktigen Parodie Die Büchse der Pandora des Komponisten Johann Evangelist Fuß (1777-1819) und des Textdichters Wilhelm Blum gesungen. Sie wurde 1817 in Buda uraufgeführt und erlebte am 6. Mai 1818 im Leopoldstädter Theater ihre Wiener Erstaufführung. Karl Meisl (1775-1853), einer der wichtigsten Vertreter der … Gstanzllied – Mir is alles ans / Wer a Geld hat weiterlesen

Höllerhansl-Lied (Das Lied vom Stainzer Wunderdoktor)

„Auf an Bergal drobn, går net weit von Sta(i)nz, wohnt a Wunderdokta, der hoaßt Höller Hans!". Scharenweise pilgerten Patienten mit ihren „Brunziflaschn" (Urinfläschchen) zum bekannten Wunderdoktor, um mittels Auswertung des Urins Rat und Hilfe für ihre Probleme zu erhalten. Diese Art von Heilkunst lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Das Lied beschreibt auf humorvolle … Höllerhansl-Lied (Das Lied vom Stainzer Wunderdoktor) weiterlesen

Mei, hab is net a schens Schuacherl an

In verschiedenen Text- und Melodievariationen überliefert, wird das Lied „Mei, hab i’s net a schens Schuacherl ån“ bis heute gerne gesungen. Die erhaltenen Quellen reichen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück und verteilen sich räumlich von Tirol und Südtirol, dem Bregenzerwald und Salzkammergut bis hin zum Lavanttal in Kärnten. Das Lied zählt … Mei, hab is net a schens Schuacherl an weiterlesen

Gibele, Gäbele (En offi, en ahi)

Der Ursprung dieses Tanzliedes dürfte im Montafon liegen. Die Melodie und der Text einer Strophe sind bereits in der Handschrift von Josef Martin Strolz um 1812 bis 1818 erfasst. Der Tanz zum Lied wird in der Volksüberlieferung als „En offi, en ahi" („Einen Gang hinauf, einen Gang zurück") bezeichnet. Beim „Kaiserfest" 1908, dem sechzigjährigen Thronjubiläum … Gibele, Gäbele (En offi, en ahi) weiterlesen