Gailtaler Reiter

[??? Im Kärntner Gailtal wird das traditionelle Kufenstechen als Teil des Kirchtagsbrauchtums noch heute gepflegt. Dabei reiten junge Männer dörflicher Burschenschaften auf ungesattelten Pferden und versuchen im Ritt mit einem Eisenschlögel ein kleines Holzfass (Kufe), welches sich auf einem Pfahl befindet, zu zerschlagen. Bei den Burschenschaften handelt es sich um Zusammenschlüsse der ledigen Jungmänner eines Ortes, … Gailtaler Reiter weiterlesen

Insa Bruida Veidl

Das Scherzlied „Insa Bruida Veidl“ ist heute in verschiedenen Überlieferungen erhalten, die sich musikalisch, aber auch inhaltlich voneinander unterscheiden. So hinterlässt die aus Ödenburg / Burgenland überlieferte Version des Liedes mit ihrem Kehrvers „Reit, Veidl, reit, da Türk is niama weit!“ einen Hinweis auf die historischen Umstände, in denen das Lied entstanden sein könnte: die … Insa Bruida Veidl weiterlesen

Gibele, Gäbele (En offi, en ahi)

Der Ursprung dieses Tanzliedes dürfte im Montafon liegen. Die Melodie und der Text einer Strophe sind bereits in der Handschrift von Josef Martin Strolz um 1812 bis 1818 erfasst. Der Tanz zum Lied wird in der Volksüberlieferung als „En offi, en ahi" („Einen Gang hinauf, einen Gang zurück") bezeichnet. Beim „Kaiserfest" 1908, dem sechzigjährigen Thronjubiläum … Gibele, Gäbele (En offi, en ahi) weiterlesen

Hüttenberger Reiftanz

  Der traditionelle Hüttenberger Reiftanz ist ein bergmännischer Brauchtumstanz, der alle drei bis vier Jahre am ersten Sonntag nach Pfingsten, dem so genannten Dreifaltigkeitssonntag in Hüttenberg getanzt wird. Dieser Tanz gehört mit seiner langen Tradition zu den vollständigsten erhaltenen Reiftänzen, die auf die Tanzform des Schwerttanzes zurückgehen. Neben den vierundzwanzig männlichen Reiftänzern und der Reiftanzbraut … Hüttenberger Reiftanz weiterlesen

Auf der Alm

Streiflichter und Skizzen sind es, die vom frühen Gebrauch des Alphorns im Raum Salzburg Auskunft geben. In der mittelhochdeutschen Liederdichtung „Mönch von Salzburg" finden sich ebenso einzelne Hinweise wie in den Kompositionen Leopold Mozarts ("Pastorell Synfonie mit Hirtenhorn") oder im "Mittersiller Stockurbar" aus dem Jahre 1606. Dem mittlerweile verstorbenen Musiker und Lehrer Wilhelm Schwaiger sen. … Auf der Alm weiterlesen

Landler 1702 (Tänze aus Zell und Windhag)

Im Jahr 1702 werden in Zell bei Waidhofen an der Ybbs zum ersten Mal Ländler Tänze für Geige aufgeschrieben und 1819 in die „Sonnleithner Sammlung" aufgenommen. Es sind dies die ältesten schriftlichen Dokumente der wichtigsten traditionellen Tanzform in Österreich. Die diesem Landler zugrunde liegenden Merkmale, wie das permanente Durchklingen des Grundtons oder der Quinte sowie … Landler 1702 (Tänze aus Zell und Windhag) weiterlesen

s‘ Bedlweibl wollt Kiarifiart’n gehn (Der geschlagene Mann)

Dieses Lied lässt sich in seiner Urform bereits 1578 in Caspar Glanners „Erster Theil Newer Teutscher Geistlicher vnd Weltlicher Liedlein" finden. Verbreitung fand es vorwiegend in den Alpenländern, Mitteldeutschland und Böhmen, jedoch gibt es auch Hinweise auf französische und skandinavische Fassungen. Im alpenländischen Raum findet man diese hier abgedruckte Version, die auf eine alte niederösterreichische … s‘ Bedlweibl wollt Kiarifiart’n gehn (Der geschlagene Mann) weiterlesen

Das Lied von Schöckl, Grimming und Ötscher

In diesem sehr beliebten Heimatlied mit dem Liedanfang „Der Schöckl is mei Hoamatlånd, der Schöckl is mei Freud" wird der Hausberg der Grazer besungen. Der Verfasser des Liedes ist Matthias Reithofer (1875-1945), jedoch blieb die Urheberschaft lange Zeit im Dunkeln, bis sein Enkel, Karl Reithofer, den Mitarbeitern des Steirischen Volksliedwerkes davon berichtete. Sein Großvater war … Das Lied von Schöckl, Grimming und Ötscher weiterlesen