D’Schintergruabn

Bei diesem Lied handelt es sich um ein Gstanzl-Lied mit Dudlereinschüben, das weit in die Wiener Musikantentradition zurück reicht. Die Verbindung zwischen Dudler und Instrumentalmusik wird hier deutlich. „Es ist anzunehmen, daß der Dudler dieses Liedes von der ersten Geigenstimme der ‚Anwandler Tänze' (von Jos. Winhart) übernommen und als eigenständige Weise zurechtgesungen wurde." 1866 verarbeitete … D’Schintergruabn weiterlesen

Von da hohen Alm

Dieses Lied zählt zu einer der wichtigsten Gattungen österreichischer Volkslieder - den Almliedern. Die Almbewirtschaftung während der Sommermonate spielte einstmals im bäuerlichen Leben eine tragende Rolle. Die Sennerin bzw. der Senner waren für die Versorgung des Viehs und für die Verarbeitung der Milch verantwortlich. Noch heute treibt man sobald der Schnee auf den Almen wegtaut, … Von da hohen Alm weiterlesen

Wo i geh und steh

Dieses Lied kann als Lob an Erzherzog Johann von Österreich (1782-1859) verstanden werden. Er ging nicht nur als Modernisierer in die Geschichte ein, sondern war auch in volkskultureller Hinsicht äußerst wichtig für die Steiermark, denn er trug zum Sammeln und Fördern materieller und geistiger Kultur bei und pflegte einen engen Kontakt zur Bevölkerung. Ausgedrückt hat … Wo i geh und steh weiterlesen

Oj, Jelena, Jelena – Oh, Helene, Helene

In dem Lied putzt sich die schöne Jelena heraus. Sie will nicht arbeiten, und wenn sie etwas erntet, wirft sie es vor die Pferde. Das Lied ist ein kroatisches Volkslied aus dem Nordburgenland und in mehreren Melodien überliefert. Joseph Haydn zitiert das Lied im Finalsatz seiner Symphonie Nr. 104. Die kroatische Minderheit im Burgenland (kroatisch … Oj, Jelena, Jelena – Oh, Helene, Helene weiterlesen

Landler 1702 (Tänze aus Zell und Windhag)

Im Jahr 1702 werden in Zell bei Waidhofen an der Ybbs zum ersten Mal Ländler Tänze für Geige aufgeschrieben und 1819 in die „Sonnleithner Sammlung" aufgenommen. Es sind dies die ältesten schriftlichen Dokumente der wichtigsten traditionellen Tanzform in Österreich. Die diesem Landler zugrunde liegenden Merkmale, wie das permanente Durchklingen des Grundtons oder der Quinte sowie … Landler 1702 (Tänze aus Zell und Windhag) weiterlesen

s‘ Bedlweibl wollt Kiarifiart’n gehn (Der geschlagene Mann)

Dieses Lied lässt sich in seiner Urform bereits 1578 in Caspar Glanners „Erster Theil Newer Teutscher Geistlicher vnd Weltlicher Liedlein" finden. Verbreitung fand es vorwiegend in den Alpenländern, Mitteldeutschland und Böhmen, jedoch gibt es auch Hinweise auf französische und skandinavische Fassungen. Im alpenländischen Raum findet man diese hier abgedruckte Version, die auf eine alte niederösterreichische … s‘ Bedlweibl wollt Kiarifiart’n gehn (Der geschlagene Mann) weiterlesen

Franz, bleib da – Hans bleib da

Wenn einer aus einer gemütlichen Runde zechfreudiger Gäste sich zum Heimgehen anschickt, wird gerne dieses Lied angestimmt, um diesen davon abzuhalten. Oft werden auch Stegreifstrophen angehängt. Der Vorname wird dann entsprechend abgeändert. Daher finden wir in der Überlieferung sowohl den Namen Franz als auch Hans. „Franz bleib da" wurde in Frauenhofen (Tulln) erst 1992 in … Franz, bleib da – Hans bleib da weiterlesen

Wachauer Schifferlied – Das Schifflein schwingt si dani vom Land

Der Liedinhalt basiert auf einer historischen Grundlage: Mit dem Untergang Konstantinopels 1453 fiel ganz Griechenland unter die Herrschaft der Osmanen. 1821 kam es zum erfolgreichen Aufstand gegen die Türken und im Folgejahr zur Verkündung der Unabhängigkeit Griechenlands. Von Westeuropa traten griechenfreundliche Freischaren in den Kampf ein, um die Gefahr 'vor der Haustür' zu bannen und … Wachauer Schifferlied – Das Schifflein schwingt si dani vom Land weiterlesen

Das Lied von Schöckl, Grimming und Ötscher

In diesem sehr beliebten Heimatlied mit dem Liedanfang „Der Schöckl is mei Hoamatlånd, der Schöckl is mei Freud" wird der Hausberg der Grazer besungen. Der Verfasser des Liedes ist Matthias Reithofer (1875-1945), jedoch blieb die Urheberschaft lange Zeit im Dunkeln, bis sein Enkel, Karl Reithofer, den Mitarbeitern des Steirischen Volksliedwerkes davon berichtete. Sein Großvater war … Das Lied von Schöckl, Grimming und Ötscher weiterlesen