Deutscher Umgang (Drum san ma Landsleit)

Die Herkunft dieses Liedes ist unklar. Flugblätter „Mir san Landsleut" aus dem Blaha Verlag in Wien um 1890 handeln von Linzer und Böhmischen Landsleuten bzw. waren auch mit „Weanerische Landsleut" zu singen. Die Liedentstehung bezieht sich hier wohl auf die durch die zunehmende Industrialisierung ausgewanderten Landarbeiter aus der Gegend um Linz und den Böhmerwald in … Deutscher Umgang (Drum san ma Landsleit) weiterlesen

O Rosntal

[?? Dieses Heimatlied stammt aus der Feder des Oberlehrers Johann Mack, eines gebürtigen Rosentalers. In der Zeit des Ersten Weltkrieges war er als Lehrer in Kappel an der Drau bei Ferlach tätig. Nach der Besetzung Kärntens durch jugoslawische Truppen wurde er wie viele andere gefangen genommen. In seiner Gefangenschaft in Laibach, die geprägt war von … O Rosntal weiterlesen

Höllerhansl-Lied (Das Lied vom Stainzer Wunderdoktor)

„Auf an Bergal drobn, går net weit von Sta(i)nz, wohnt a Wunderdokta, der hoaßt Höller Hans!". Scharenweise pilgerten PatientInnen mit ihren „Brunziflaschn" (Urinfläschchen) zum bekannten Wunderdoktor, um mittels Auswertung des Urins Rat und Hilfe für ihre Probleme zu erhalten. Diese Art von Heilkunst lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Das Lied beschreibt auf humorvolle … Höllerhansl-Lied (Das Lied vom Stainzer Wunderdoktor) weiterlesen

Mei, hab is net a schens Schuacherl an

In verschiedenen Text- und Melodievariationen überliefert, wird das Lied „Mei, hab i’s net a schens Schuacherl ån“ bis heute gerne gesungen. Die erhaltenen Quellen reichen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück und verteilen sich räumlich von Tirol und Südtirol, dem Bregenzerwald und Salzkammergut bis hin zum Lavanttal in Kärnten. Das Lied zählt … Mei, hab is net a schens Schuacherl an weiterlesen

Gibele, Gäbele (En offi, en ahi)

Der Ursprung dieses Tanzliedes dürfte im Montafon liegen. Die Melodie und der Text einer Strophe sind bereits in der Handschrift von Josef Martin Strolz um 1812 bis 1818 erfasst. Der Tanz zum Lied wird in der Volksüberlieferung als „En offi, en ahi" („Einen Gang hinauf, einen Gang zurück") bezeichnet. Beim „Kaiserfest" 1908, dem sechzigjährigen Thronjubiläum … Gibele, Gäbele (En offi, en ahi) weiterlesen

In Muetters Stübele

Bei diesem Lied handelt es sich um ein alemannisches Volkslied das zur Gattung der Bettlerlieder zählt. Neben seiner Bekanntheit im alemannisch-sprachigen Raum erfreut es sich großer Beliebtheit in ganz Österreich, vor allem in Vorarlberg, das der Sprachgruppe der alemannischen Dialekte angehört. Der Verfasser des Liedes ist unbekannt. Veröffentlicht wurde es bereits 1908 im Zupfgeigenhansl durch Hans … In Muetters Stübele weiterlesen

In der ganzen Stadt, da brennet kein Licht (Vom Herrn Jesus)

Dieses alte Karfreitagslied stammt aus der Gottschee (Kocevje), einer "deutschen Sprachinsel", die seit der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts bis zur Umsiedlung unter den Nationalsozialisten 1941 im heutigen Slowenien bestand. Das Lehen der Grafen von Ortenburg (Oberkärnten) wurde hauptsächlich mit Bauersleuten aus Oberkärnten und dem heutigen Osttirol besiedelt. Aus den mitgebrachten Dialekten entwickelte sich die … In der ganzen Stadt, da brennet kein Licht (Vom Herrn Jesus) weiterlesen

Wia machens denn die Schneida

Der Ursprung dieses alten Spottliedes über Handwerker und weiteren Berufsgruppen im Dorf, lässt sich aufgrund seiner mündlichen Überlieferung nicht mehr eruieren. Das noch heute beliebte Lied dürfte weit verbreitet gewesen sein, da es um 1900 in mehreren historischen Aufzeichnungen aufscheint.  Etwa  1907 wurde es vom Volksliedforscher Karl Liebleitner (1858-1942) in Köstenberg (Velden am Wörthersee) mit … Wia machens denn die Schneida weiterlesen

Das Gamserlschiaßn is mei Freid

Das Jagdrecht des Volkes wurde seit der Römerzeit zunehmend beschnitten, bis es überhaupt nur mehr dem wohlhabenden Adel vorbehalten war. Das Jagdprivileg des Adels galt, unter anderem, auch als eine Demonstration ihrer Macht. Das Wildern wurde daher als Angriff gegen diese gedeutet und demzufolge streng verfolgt. Neben Geld- und körperlichen Strafen konnte der Wilderer auch … Das Gamserlschiaßn is mei Freid weiterlesen