Gstanzllied – Und jetzt gang i ans Petersbrünndele

„Petersbrünndele“ ist eine im deutschen Sprachraum auftretende Bezeichnung für Gasthäuser, Heilquellen oder öffentliche Brunnen. Als „’s Peterbründl“, überliefert durch den Maurer Senster aus Leisach bei Lienz 1890, wurde es vom Volksliedsammler Josef Pommer (1845–1918) in 16 Volkslieder aus den deutschen Alpen (= Flugschriften hg. v. Deutschen Volksgesang-Vereine in Wien 6), Wien 1897 veröffentlicht. Für das Scherzlied kursieren verschiedene Liedtitel und sehr viele oft spontane Textvarianten.

Im Bild und zu hören sind die SchülerInnen der 1b des Haydn-Real-Gymnasiums Wien, die sich mit diesem Lied im Rahmen des Schulprojektes „Vom Jodeln, Dudeln und anderen Trällereien“ im Schuljahr 2017/18 auseinandersetzten und auch die englische Version sangen.

 
Bild: SchülerInnen der 1b des Haydn-Real-Gymnsiums Wien 
 

Projekt:
Volkslied remix
Schulen:
Chor (Kinder aller Schulstufen), 3. und 4. Klassen der VS Sittersdorf / Zitara vas, Kärnten
Zeitraum:
Schuljahr 2017/18
Personen:
30 SchülerInnen, 2 LehrerInnen, 1 Tanzreferent, 1 Harmonikalehrer, 1 Puppentheaterpädagoginnen, 2 Violine-Lehrerinnen
 
Projektbeschreibung:
 

Die SchülerInnen der zweisprachigen VS Sittersdorf / Zitara vas setzten sich im Projekt „Volkslied remix“ mit bekannten Volksliedern sowohl in deutscher als auch in slowenischer Sprache auseinander, interpretierten diese neu und ließen spielerisch die beiden Landessprachen darin verschmelzen. Auch das Lied vom Petersbrünndele lernten die Kinder kennen. Eine Strophe interpretierten sie mit dem vielfach bekannten Klatschmuster alle weiteren Strophen rappten sie. Dabei lösten Hip Hop Rhythmen die auf der Steirischen Harmonika virtuos gespielten Begleitmelodien ab und Altes wurde mit Neuem verbunden. 

Der Refrain des Liedes (Jodler) kann mit einem Klatschmuster, bestehend aus Schenkelpatschen, Klatschen und Schnippen begleitet werden. Deshalb bietet das Lied die Möglichkeit, sich dem Konzept der Body-Percussion zu nähern, bei dem der Körper als Klanginstrument zum Schwingen gebracht wird. Eigene Klatschmuster mit Klatschen, Stampfen, Schnippen, Klopfen, Schnalzen, Patschen, Hände reiben…können zum Lied erfunden und auch auf Instrumente übertragen werden. Dazu eignen sich etwa Handtrommeln, Claves, Maracas, Bongos, Cajon… Auch Alltagsgegenstände wie Stühle und Bänke sind geeignete Perkussionsinstrumente.

Die SchülerInnen der 1b des Haydn-Real-Gymnasiums Wien setzten sich im Schuljahr 2017/18 im Rahmen des Schulprojektes „Vom Jodeln, Dudeln und anderen Trällereien“ mit diesem Lied auseinander und sangen auch die englische Version des Liedes. Der Höhepunkt und Abschluss dieses Projekts war eine Dreitagesreise auf den Annaberg, um das Mariazellerland kennen zu lernen und dort zu singen. Das Bild ist bei der Abreise entstanden: aufgrund eines Erdrutsches erreichten die SchülerInnen den nächsten Bahnhof im Gänsemarsch. Während der Wartezeit unterhielten sich die Schülerinnen und die anderen Reisegäste mit allen Liedern, die im Laufe des Jahr kennen gelernt wurden.  

Projekt:
Wasser – die Melodie des Lebens
Schulen:
2. Klassen der NMMS/HS St. Michael in Salzburg
Zeitraum:
2012-13, Projekttage 6.-8. Mai 2013
Personen:
39 SchülerInnen, 4 Lehrpersonen, 1 Künstlerin, 1 Musikerin
 

Projektbeschreibung:

„Petersbrünndele“ ist eine im deutschen Sprachraum auftretende Bezeichnung für Gasthäuser, Heilquellen oder öffentliche Brunnen. Daher bietet das Lied die Möglichkeit, sich kulturgeschichtlich und gesellschaftlich mit dem Thema „Wasser“ auseinander zu setzen.

Die SchülerInnen der Schule St. Michael haben anlässlich des UNESCO Weltwasserjahres 2013 ein Schuljahr hindurch zum Thema „Wasser – Melodie des Lebens“ gearbeitet. Sie lernten dabei, wie Wasser weltweit und in Österreich verwendet wird, was es bedeutet Zugang zu sauberem Wasser zu haben und wie die Situation in anderen Ländern ist. Dabei unterstützen sie ein Brunnenbau-Projekt in Burkina Faso. An drei intensiven Projekttagen bastelten die SchülerInnen mit einer Künstlerin und einer Musikerin Instrumente auf denen sie musizierten, sie schöpften Papier und befragten Menschen zum Thema „Wasser früher“. Auch das Waschen mit der „Waschrumpel“ wie zu

Projekt:
Wasser, das Kulturgut der Menschen mit Musical „Aquarellius“
Schulen:
3. Klasse der VS Leogang, Salzburg
Zeitraum:
September 2007 bis Juli 2008
Personen:
16 SchülerInnen, 4 Lehrpersonen, 1 Theatergruppe, 1 Musikpädagogin

Projektbeschreibung:

Die SchülerInnen der VS Leogang haben sich im Schuljahr 2007/08 mit dem Thema „Wasser“ auseinandergesetzt, daraus entstand ein Wassermusical mit dem Titel „Aquarellius“. Das Stück handelt von einem Wassertropfen, der auf seiner Reise im Wasserkreislauf begleitet wird. Musikalisch wurden verschiedene Instrumente und Musikstile im Musical verwoben und ein Mühlradtanz erarbeitet. Im Sachunterricht führten die SchülerInnen Wasserversuche durch und im Unterrichtsfach Deutsch verfassten sie Texte. Ein Ausflug zu den Krimmler Wasserfällen veranschaulichte die Kraft des Wassers und ließ die SchülerInnen in den Lebensraum des Oberen Pinzgaus eintauchen.

 

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