Sternpolka

Bekannt geworden unter dem tschechischen Namen „Doudlebska Polka“ herrschte über die Herkunft der Sternenpolka lange Zeit Uneinigkeit. Während die einen meinten, es handle sich um einen ursprünglich tschechischen bzw. slowakischen Tanz, verorteten andere ihren Ursprung in Dänemark. Eine weitere, abenteuerlichere Theorie ging davon aus, dass der Tanz durch eine tschechische Studentin in die USA gebracht … Sternpolka weiterlesen

ON / OFF

Das Stück On/Off ist im Rahmen eines Schulprojektes „Mit allen Sinnen“ im Schuljahr 2008/2009 an der Musikschule in St. Johann in Tirol entstanden. Um das Klangspektrum der fast ausschließlich im Alpenraum zu findenden Zither auszuloten, arrangierte der Projektleiter Martin Mallaun mit seinen SchülerInnen Melanie Keuschnigg, Steffi Wagner, Theresia Spiegl, Barbara Valenta, Thomas Taxer und Helmut … ON / OFF weiterlesen

Leitl müassts lustig sein

Bei diesem Lied handelt es sich um einen gesungenen Zwiefachen, der in ganz Österreich und in Bayern bekannt ist. Entsprechend seinem charakteristischen Merkmal, dem Wechsel zwischen geradem und ungeradem Takt in der Tanzmelodie, wird der Zwiefache mit Schritten des Walzer-Rundtanzes (3/4-Takt) und des Zweischrittdrehers (2/4-Takt) getanzt. Musikalisch werden die Viertelnoten des geraden Taktes auf die … Leitl müassts lustig sein weiterlesen

Gstanzlmelodie – Buama stehts z’sam in Kroas

Diese Gstanzlmelodie ist typisch für das Salzkammergut und wird im Mittelteil abwechselnd mit gepåschten (geklatschten) Teilen zu Landlern, Steirern und Schleunigen gesungen. Der Volkstanzforscher Raimund Zoder (1882–1963) notierte den Text zu einem Schleunigen 1923 in Bad Ischl, der Sänger und Musikant Lois Neuper (1924–2014) zeichnete die Melodie mit anderen Vierzeilern 1955 in St. Agatha bei … Gstanzlmelodie – Buama stehts z’sam in Kroas weiterlesen

Zillertaler Tramplan

Der Zillertaler Tramplan ist eine alte, mündlich tradierte Polkaform, die bis heute im Repertoire vieler Zillertaler Geigenmusikgruppen zu finden ist. Ursprünglich stammt die Bezeichnung „Tramplan" von der französischen Bezeichnung „Polka tremblante", einem Gesellschaftstanz, der im 18. Jahrhundert sehr beliebt war. Der „Zillertaler Tramplan" ist gegenwärtig allerdings häufiger als „Zillertaler Hochzeitsmarsch" bekannt, welcher 1992 in einer … Zillertaler Tramplan weiterlesen

Wiener Künstler

  Im Zuge der nationalen Identifikation im 19. Jahrhundert erlangte der Marsch besondere Bedeutung und große Beliebtheit. Die österreichische Militärmusik war international auf höchstem Niveau. Der städtische Konzertbetrieb der Militärkapellen mit seiner konzertanten Marschmusik stellt eigentlich das Bindeglied zu den Heurigenmärschen dar - die Musik war nun zum Hören, nicht mehr zum Marschieren und Defilieren … Wiener Künstler weiterlesen

Wälder Jodler

Am 2. Mai 1937 fand das 9. Volksliedsingen der RAVAG (Österreichische Radio-Verkehrs-AG) in Bludenz, im Saal der Brauerei Fohrenburg statt. Teilnahmeberechtigt war jeder, der „echte Volkslieder einzeln oder in Gruppen singt“ - geschulte SängerInnen oder Gesangsvereine wurden nicht zugelassen. Die Kriterien für die Liedauswahl waren streng, erwünscht nur „ausschließlich echte, d.h. im Volke selbst entstandene … Wälder Jodler weiterlesen

Vivat Ingrid

Franz Posch ist als Fernsehmoderator der Sendung „Mei liabste Wais“, die seit 1988 ausgestrahlt wird, weithin bekannt. Schon seit 1979 gestaltet er Radio- und Fernsehaufnahmen. Der Erfolg seiner Sendungen liegt wohl darin, dass es ihm gelingt, Volksmusik möglichst authentisch ohne Bühnenshow und Playback vor die Kamera zu bringen. Schlager, wie sie häufig in Sendungen wie … Vivat Ingrid weiterlesen

Und da obn, sagt er, auf der Höh

Tirols Musikgeschichte wurde während des 15. – 17. Jahrhunderts vor allem durch das Hause Habsburg geprägt, unter anderem durch Persönlichkeiten wie Kaiser Maximilian. In dieser Zeit widmete man der Kultur der unteren sozialen Schichten wenig Aufmerksamkeit. Erst im Zuge der Aufklärung des 18. Jahrhunderts entstand allmählich Interesse am volkskulturellen Leben. Besonders die „Tuxerin“ und der … Und da obn, sagt er, auf der Höh weiterlesen