Und i liaß ma koa Landstraßn baun

Bild: Bei der Feldforschung im Lammertal. Noten Liedbiografie: Das vorliegende Gstanzllied zeigt beispielhaft, die bei vielen Volksliedern auszeichnende textliche Mehrdimensionalität, die letztlich sehr viel Interpretationsspielraum offen lässt. Auf den ersten Blick und nach heutigen Bezügen gemessen könnte man die erste Strophe - vor allem beim spontanen Singen ist oft nur diese bekannt - als Aufforderung … Und i liaß ma koa Landstraßn baun weiterlesen

I hab di gern

Bild: Quintett Petzen. Noten. Liedbiografie: Der in Wolfsberg lebende Kärntner Schuldirektor Balthasar Schüttelkopf (1863 - 1908) war neben seiner Tätigkeit als Lehrer auch als Volkskundler und Chorleiter tätig. Auf Grund seiner Fähigkeiten wurde Schüttelkopf, im Zuge der Gründung des Österreichischen Volksliedunternehmens, als Vertreter für Kärnten 1905 behördlich vom Unterricht freigestellt, um sich ganz der Sammlung … I hab di gern weiterlesen

Aj ruse kose curo imaš – Welch‘ rußige Haare hast du, Dirne

Bild: Musikgruppe Danica. Noten. Liedbiografie: In diesem südserbischen Lied besingt ein junger Mann die rußigen Haare, den nach Honig schmeckenden Mund und die schönen Augen eines Mädchens. Viele serbische Lieder handeln, oft sehnsuchtsvoll und melancholisch von der Liebe. Tonaufnahme: Die in Salzburg beheimatete Musikgruppe Danica spielt das Stück bei einem Konzert in Wien am 27. … Aj ruse kose curo imaš – Welch‘ rußige Haare hast du, Dirne weiterlesen

Schintergruabn

Bild: Agnes Palmisano von Sepp Dreissinger. Noten Liedbiografie: Bei diesem Lied handelt es sich um ein Gstanzl-Lied mit Dudlereinschüben, das weit in die Wiener Musikantentradition zurück reicht. Die Verbindung zwischen Dudler und Instrumentalmusik wird hier deutlich. „Es ist anzunehmen, dass der Dudler dieses Liedes von der ersten Geigenstimme der ‚Anwandler Tänze' (von Jos. Winhart) übernommen … Schintergruabn weiterlesen

Von da hohen Alm

Bild: Almen im Nationalpark Hohe Tauern, privat  Notenblatt Liedbiografie: Dieses Lied zählt zu einer der wichtigsten Gattungen österreichischer Volkslieder - den Almliedern. Die Almbewirtschaftung während der Sommermonate spielte einstmals im bäuerlichen Leben eine tragende Rolle. Die Sennerin bzw. der Senner waren für die Versorgung des Viehs und für die Verarbeitung der Milch verantwortlich. Noch heute … Von da hohen Alm weiterlesen

Bedlweibl wollt Kiarifiart’n gehn (Der geschlagene Mann)

Bild zum Lied aus "Das leibhaftige Liederbuch". Notenblatt. Liedbiografie: Dieses Lied lässt sich in seiner Urform bereits 1578 in Caspar Glanners „Erster Theil Newer Teutscher Geistlicher vnd Weltlicher Liedlein" finden. Verbreitung fand es vorwiegend in den Alpenländern, Mitteldeutschland und Böhmen, jedoch gibt es auch Hinweise auf französische und skandinavische Fassungen. Im alpenländischen Raum findet man … Bedlweibl wollt Kiarifiart’n gehn (Der geschlagene Mann) weiterlesen

Franz, bleib da – Hans bleib da

Bild: Cover des Liederbuches Hans bleib da. Noten "Hans bleib da". Noten "Franz bleib da". Liedbiografie: Wenn einer aus einer gemütlichen Runde zechfreudiger Gäste sich zum Heimgehen anschickt, wird gerne dieses Lied angestimmt, um diesen davon abzuhalten. Oft werden auch Stegreifstrophen angehängt. Der Vorname wird dann entsprechend abgeändert. Daher finden wir in der Überlieferung sowohl … Franz, bleib da – Hans bleib da weiterlesen

Wachauer Schifferlied – Das Schifflein schwingt si dani vom Land

Bild: Zeichnung von Maria Grengg. Noten Liedbiografie: Der Liedinhalt basiert auf einer historischen Grundlage: Mit dem Untergang Konstantinopels 1453 fiel ganz Griechenland unter die Herrschaft der Osmanen. 1821 kam es zum erfolgreichen Aufstand gegen die Türken und im Folgejahr zur Verkündung der Unabhängigkeit Griechenlands. Von Westeuropa traten griechenfreundliche Freischaren in den Kampf ein, um die … Wachauer Schifferlied – Das Schifflein schwingt si dani vom Land weiterlesen

Das Lied von Schöckl, Grimming und Ötscher

Bild: Schöckelfrauen. Noten Schöckl. Liedbiografie: In diesem sehr beliebten Heimatlied mit dem Liedanfang „Der Schöckl is mei Hoamatlånd, der Schöckl is mei Freud" wird der Hausberg der Grazer besungen. Der Verfasser des Liedes ist Matthias Reithofer (1875-1945), jedoch blieb die Urheberschaft lange Zeit im Dunkeln, bis sein Enkel, Karl Reithofer, den Mitarbeitern des Steirischen Volksliedwerkes … Das Lied von Schöckl, Grimming und Ötscher weiterlesen