Abschied

Dieser Jodler stammt aus der Schweiz und ist nur mündlich überliefert. Die Interpretin dieses traditionellen Jodlers, Christina Zurbrügg, stammt selbst aus der Schweiz, aus dem Berner Oberland. In ihrem Film „Bleiben oder Gehen“, produziert mit Michael Hudecek, wird ihr Heimatdorf Kiental zum Thema gemacht. Das Dorf erlangte Berühmtheit, da es Schauplatz einer Geheimsitzung Wladimir Lenins … Abschied weiterlesen

Hätt i di (Jodler)

Dieser Jodler ist in vielerlei Varianten und unter vielerlei Namen bekannt: als „Hätt i di, håb i di“, „He i ti“, als „Hålterbua Jodler“ oder auch als „Hålt’ s Maul“. In einer Aufzeichnung von 1909 in Obdach in der Steiermark wird er als „Echojodler“ bezeichnet, was die akustische Wahrnehmung sehr treffend wiedergibt: Die 2. Stimme … Hätt i di (Jodler) weiterlesen

Wannst in Fink hörst

Der 1839 als Sohn eines Bergbauern in Bad Goisern geborene Josef Reisenbichler, alias „Singender Wölfl", gilt als der Autor dieses Liedtextes, möglicherweise auch jener der Melodie. Er begann erst spät seine Gedichte aufzuschreiben, begleitete sich dann selbst auf der Gitarre und brachte seine Gesänge in Gasthäusern oder auf der Rockaroas - so nennt man die … Wannst in Fink hörst weiterlesen

Lära Brett (Jodler)

Dieser Jodler wurde erstmals im Ausseerland 1899 vom Industriellen und Volksliedsammler Konrad Mautner (1880–1924) aufgezeichnet und in seiner Liedsammlung Steirisches Raspelwerk, Wien 1910 veröffentlicht. Das mit Vierzeilern, Liedern, Jodlern, Reimen, Instrumentalweisen aus dem Ausseerland, aufwendigen eigenen Zeichnungen und handgeschrieben Texten in einer Auflage von nur 400 Stück produzierte Liederbuch kann schon fast als Kunstwerk bezeichnet … Lära Brett (Jodler) weiterlesen

In Mutters Stübele

Bei diesem Lied handelt es sich um ein alemannisches Volkslied das zur Gattung der Bettlerlieder zählt. Neben seiner Bekanntheit im alemannisch-sprachigen Raum erfreut es sich großer Beliebtheit in ganz Österreich, vor allem in Vorarlberg, das der Sprachgruppe der alemannischen Dialekte angehört. Der Verfasser des Liedes ist unbekannt. Veröffentlicht wurde es bereits 1908 im Zupfgeigenhansl durch Hans … In Mutters Stübele weiterlesen

Das Gamserlschiaßn is mei Freid

Das Jagdrecht des Volkes wurde seit der Römerzeit zunehmend beschnitten, bis es überhaupt nur mehr dem wohlhabenden Adel vorbehalten war. Das Jagdprivileg des Adels galt, unter anderem, auch als eine Demonstration ihrer Macht. Das Wildern wurde daher als Angriff gegen diese gedeutet und demzufolge streng verfolgt. Neben Geld- und körperlichen Strafen konnte der Wilderer auch … Das Gamserlschiaßn is mei Freid weiterlesen

Auf tirolerischen Almen

Die Bewirtschaftung der Alm während des Sommers galt alles andere als einfach. Dennoch wird in diesem Lied auf eine realistische Darstellung der Arbeit verzichtet. Stattdessen wird das Almleben als Ausnahmezustand zelebriert, als Ort der Freiheit, der im Gegensatz zu den beengenden Verhältnissen im Tal steht. Vor allem die Textzeile: „Im Thal da hats an' Nöb'l, … Auf tirolerischen Almen weiterlesen

Auf der Umbrückler Alm – Kasermandl

Die Umbrückler Alm befand sich oberhalb der Hungerburg, an der Nordkette bei Innsbruck. Autor des gerne gesungenen und in Tirol relativ weit verbreiteten Liedes ist der berühmte Tiroler Lieddichter Josef Pöll (1874-1940). Das Lied mit dem gleichnamigen Strophenanfang „Af der Umbrückleralm" ist auch bekannt unter dem Titel „'s Kasermandl". Die Figur des Kasermandls ist sagenumwoben. … Auf der Umbrückler Alm – Kasermandl weiterlesen

Schintergruabn

Bei diesem Lied handelt es sich um ein Gstanzl-Lied mit Dudlereinschüben, das weit in die Wiener Musikantentradition zurück reicht. Die Verbindung zwischen Dudler und Instrumentalmusik wird hier deutlich. „Es ist anzunehmen, dass der Dudler dieses Liedes von der ersten Geigenstimme der ‚Anwandler Tänze' (von Jos. Winhart) übernommen und als eigenständige Weise zurechtgesungen wurde." 1866 verarbeitete … Schintergruabn weiterlesen