Die letzten zwa Pülcher

Dieses Lied spielt auf reizvolle Art und Weise mit der gesellschaftlichen Nicht-Unterwerfung der beiden Protagonisten - der „zwa Pülcher". Diese haben das Gaunerleben dem konventionellen Leben vorgezogen. "Pülcher" ist eine wienerische Bezeichnung für einen Strolch und Grobian, bzw. für ein verdächtiges Objekt, das mit leicht kriminellen Handlungen und kleinen Gaunereien sein Dasein fristet. Der Begriff … Die letzten zwa Pülcher weiterlesen

Hüttenberger Reiftanz

  Der traditionelle Hüttenberger Reiftanz ist ein bergmännischer Brauchtumstanz, der alle drei bis vier Jahre am ersten Sonntag nach Pfingsten, dem so genannten Dreifaltigkeitssonntag in Hüttenberg getanzt wird. Dieser Tanz gehört mit seiner langen Tradition zu den vollständigsten erhaltenen Reiftänzen, die auf die Tanzform des Schwerttanzes zurückgehen. Neben den vierundzwanzig männlichen Reiftänzern und der Reiftanzbraut … Hüttenberger Reiftanz weiterlesen

Räuberlied

Das Räuberlied ist eines der vielen sozialkritischen Lieder, das dem Herrschenden als Mächtigen den Beherrschten als Armen gegenüberstellt. Es geht hier um eine Räuberbande, die sich zusammenschweißt, um sich zu motivieren und gegen das soziale Ungleichgewicht anzukämpfen. Das „Räuberlied" erscheint erstmals 1887 mit drei Strophen ohne Melodieaufzeichnung in einem Liederbuch von Leonhard Achreiner aus der … Räuberlied weiterlesen

Oj, Jelena, Jelena – Oh, Helene, Helene

In dem Lied putzt sich die schöne Jelena heraus. Sie will nicht arbeiten, und wenn sie etwas erntet, wirft sie es vor die Pferde. Das Lied ist ein kroatisches Volkslied aus dem Nordburgenland und in mehreren Melodien überliefert. Joseph Haydn zitiert das Lied im Finalsatz seiner Symphonie Nr. 104. Die kroatische Minderheit im Burgenland (kroatisch … Oj, Jelena, Jelena – Oh, Helene, Helene weiterlesen

Auf tirolerischen Almen

Die Bewirtschaftung der Alm während des Sommers galt alles andere als einfach. Dennoch wird in diesem Lied auf eine realistische Darstellung der Arbeit verzichtet. Stattdessen wird das Almleben als Ausnahmezustand zelebriert, als Ort der Freiheit, der im Gegensatz zu den beengenden Verhältnissen im Tal steht. Vor allem die Textzeile: „Im Thal da hats an' Nöb'l, … Auf tirolerischen Almen weiterlesen

Auf der Umbrückler Alm – Kasermandl

Die Umbrückler Alm befand sich oberhalb der Hungerburg, an der Nordkette bei Innsbruck. Autor des gerne gesungenen und in Tirol relativ weit verbreiteten Liedes ist der berühmte Tiroler Lieddichter Josef Pöll (1874-1940). Das Lied mit dem gleichnamigen Strophenanfang „Af der Umbrückleralm" ist auch bekannt unter dem Titel „'s Kasermandl". Die Figur des Kasermandls ist sagenumwoben. … Auf der Umbrückler Alm – Kasermandl weiterlesen

Schintergruabn

Bei diesem Lied handelt es sich um ein Gstanzl-Lied mit Dudlereinschüben, das weit in die Wiener Musikantentradition zurück reicht. Die Verbindung zwischen Dudler und Instrumentalmusik wird hier deutlich. „Es ist anzunehmen, dass der Dudler dieses Liedes von der ersten Geigenstimme der ‚Anwandler Tänze' (von Jos. Winhart) übernommen und als eigenständige Weise zurechtgesungen wurde." 1866 verarbeitete … Schintergruabn weiterlesen

Von da hohen Alm

Dieses Lied zählt zu einer der wichtigsten Gattungen österreichischer Volkslieder - den Almliedern. Die Almbewirtschaftung während der Sommermonate spielte einstmals im bäuerlichen Leben eine tragende Rolle. Die Sennerin bzw. der Senner waren für die Versorgung des Viehs und für die Verarbeitung der Milch verantwortlich. Noch heute treibt man sobald der Schnee auf den Almen wegtaut, … Von da hohen Alm weiterlesen